Wer sagt wann was – und wann sind die Pausen für das Networking? Auch das steht nun für den ersten Jahreskongress zu Großwärmepumpen von BHKW-Consult fest.
Das vollständige Vortragsprogramm des 1. Großwärmepumpen-Kongresses 2026 nimmt weiter Gestalt an. Nachdem bereits die zahlreichen Referentinnen und Referenten und deren Themen vorgestellt wurden, steht nun auch der zeitliche Ablauf der Veranstaltung fest.
Am 28. und 29. Oktober 2026 erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Magdeburg ein abwechslungsreiches Kongressprogramm mit Praxisberichten, technischen Fachvorträgen, Marktanalysen, rechtlichen Rahmenbedingungen und zahlreichen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch.
Erster Kongresstag: Praxis, Technik und innovative Großwärmepumpen-Projekte
Vormittagsprogramm
Der erste Kongresstag startet mit einem Blick auf die aktuelle technische Entwicklung von Großwärmepumpen.
Anschließend steht die Marktentwicklung von Großwärmepumpen in Deutschland im Fokus. Dabei werden aktuelle Studienergebnisse vorgestellt und Fragen zu Markthochlauf, Kostenentwicklung und zukünftigen Potenzialen diskutiert.
Anschließend widmet sich das Programm den beeindruckenden Potenzialen der Flusswasser-Aquathermie. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in aktuelle Untersuchungen zur Nutzung von Fließgewässern für die kommunale Wärmeversorgung sowie in technische und regulatorische Herausforderungen.
Ergänzt wird dies durch einen spannenden Praxisbericht der Stadtwerke Lemgo. Das Projekt verbindet Flusswasser, Abwasser und Wärmespeicher zu einem innovativen Fernwärmekonzept und zählt heute zu den Vorzeigeprojekten der Wärmewende in Deutschland.
Nachmittagsprogramm
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen konkreter Umsetzungsstrategien und innovativer Praxisbeispiele.
Zu Beginn steht ein Praxisbericht zum Energieverbund Waldbronn, bei dem eine Hochtemperatur-Großwärmepumpe Abwärmenutzung, Quartiersversorgung und Sektorenkopplung miteinander verbindet.
Anschließend erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen strukturierten Leitfaden zur Entwicklung und Umsetzung (industrieller) Großwärmepumpen-Projekte. Aufbauend auf aktuellen Regelwerken wird gezeigt, welche Schritte von der Potenzialanalyse bis zur Inbetriebnahme entscheidend sind.
Im Anschluss folgt ein Vortrag zur Machbarkeitsbewertung von Großwärmepumpen und Kühlwassernetzen in industriellen Anwendungen. Hier werden konkrete Werkzeuge, Methoden und Erfahrungen aus realen Industrieprojekten vorgestellt.
Der erste Kongresstag schließt mit dem Einsatz von Großwärmepumpen im kommunalen Umfeld. Die Umsetzung von Großwärmepumpen-Projekte bei der Kommunalen Wärmeplanung wird thematisiert.
Zweiter Kongresstag: Geothermie, Rechtliche Rahmenbedingungen, Projektberichte
Vormittagsprogramm
Der zweite Kongresstag startet mit einem Blick auf innovative Wärmequellen für Großwärmepumpen. Dabei wird aufgezeigt, wie Sportplätze, Parkplätze, Schulhöfe oder Grünflächen durch großflächige Erdkollektoren zu saisonalen Energiespeichern und Wärmequellen werden können und welche Potenziale oberflächennahe Geothermie für die kommunale Wärmewende bietet.
Anschließend werden die ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen dargelegt. Dabei werden die relevanten Vorgaben für Genehmigung, Planung und Betrieb von Großwärmepumpenanlagen erläutert und typische Herausforderungen bei der Projektumsetzung diskutiert.
Abgerundet wird der Vormittag mit einem Vortrag, wie Projekte strukturiert angegangen werden sollten und welche Vorgaben bei Planung, Finanzierung und Realisierung zu beachten sind.
Nachmittagsprogramm
Am Nachmittag stehen zwei besonders innovative Praxisprojekte im Fokus. Zunächst wird der Klimaturm Bremen vorgestellt. Das Projekt zeigt, wie vertikale Luft-Wasser-Großwärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln zur klimaneutralen Wärmeversorgung urbaner Quartiere beitragen können und welche Erfahrungen bei Planung, Genehmigung und Betrieb gesammelt wurden.
Den Abschluss bildet das Projekt Dockyard Berlin. Der Vortrag zeigt, wie Großwärmepumpen, Eisspeicher, PVT-Technologie, Geothermie und weitere Wärmequellen in einem integrierten Energiekonzept zusammenwirken. Neben den technischen Aspekten werden auch Betriebserfahrungen, Wirtschaftlichkeit und die Besonderheiten des Contracting-Modells vorgestellt.
Abendimbiss und Networking: Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen
Ein besonderes Highlight des Kongresses ist der gemeinsame Abendimbiss am Ende des ersten Veranstaltungstages.
Gerade Großwärmepumpen-Projekte entstehen häufig an der Schnittstelle zwischen Kommunen, Stadtwerken, Industrieunternehmen, Planungsbüros, Technologieanbietern und Investoren. Der informelle Austausch spielt daher eine entscheidende Rolle.
Der Abend bietet die ideale Gelegenheit,
- Erfahrungen aus aktuellen Projekten auszutauschen,
- neue Geschäftskontakte zu knüpfen,
- potenzielle Projektpartner kennenzulernen,
- Gespräche mit Referenten und Ausstellern zu vertiefen und
- aktuelle Herausforderungen der Wärmewende gemeinsam zu diskutieren.
Durch die ungezwungene Atmosphäre entsteht eine die Möglichkeit eines einfachen fachlichen Austauschs. Dadurch wird der Kongress weit über die eigentlichen Vorträge hinaus zu einer wertvollen Networking-Plattform.
Jetzt anmelden
Die Anmeldung zum 1. Großwärmepumpen-Kongress 2026 ist bereits geöffnet.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein hochaktuelles Fachprogramm mit führenden Experten aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Planung sowie hervorragende Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb der wachsenden Großwärmepumpen-Branche.
Großwärmepumpen 2026 – die Zukunft der Wärme beginnt jetzt.
28.-29. Oktober 2026 | Magdeburg
www.grosswaermepumpe.events